Tanulmny
Kvintvlts - kvartvlts a cseremisz s csuvas dallamokban 227. - 241. o
Vikr Lszl abstract
Lover Quint-shifting – Upper Quart-shifting in Cheremis and Chuvash Folksongs
Lszl Vikr

A large number of the Mountain Cheremis and Northern Chuvas folksongs have been known by the musicologists for long as melodies with a lower quint-shifting construction: AAA5A5 or A5A5AA. But the field research proves that beside this form, the singers equally often use the upper quart-answer also: AAA4A4, which takes the 3th and 4th phrases an octave higher.
»Rondo«, »Rondò«, »Rondeau«, »Rondeaux«, »Rondieaoux« cmads, mfajrend s forma Mozartnl 243. - 251. o
Lszl Ferenc abstract
»Rondo«, »Rondò«, »Rondeau«, »Rondeaux«, »Rondieaoux«
Titel, Gattung und Form bei Mozart
Ferenc Lszl

Vom Standpunkt der Formenlehre aus knnen bei Mozart folgende Typen unterschieden werden (alle mit oder ohne Coda): Da-Capo-Rondo (ABA, a1a2a1 B a1a2a1), Kettenrondo (ABACA, ABACADA u. a.), Variationskettenrondo (AAvar1AAvar2AAvar3…), Bogenrondo ABA C ABA, ABA CAD ABA u. a.), Sonatenrondo (ABD A BTA, ABDA C ABTA, ABDA Durchfhrung ABT u. a.), Variationssonatenrondo (ABD Avar1 BTAvar2); Rondoarie in zwei Teilen (Langsam-Schnell), Rondoarie mit wiederholtem Tempowechsel (Langsam-Schnell- Langsam-Schnell), Sonatenrondoarie (Langsam-SchnellD-Langsam-SchnellT).
Gattungstheoretisch gesehen kommen bei Mozart folgende Typen vor: selbststndiges Klavierrondo, selbststndiges Rondo als langsamer Satz (oft Romance, aber nicht nur) oder als schneller Satz (meistens Finale, aber nicht nur) in mehrstzigen Instrumentalwerken; selbstndige Rondoarien, Rondoarien fr Opern anderer Komponisten und Rondoarien fr eigene Opern.
Der Titel Rondo und seine Schreibweise ist bei Mozart weder in bezug auf die Form noch in bezug auf die Gattung relevant.
Dokumentum
Zeneelmleti jegyzetek s tonrius Cserei Jnos nekesknyvben 253. - 306. o
Papp gnes abstract
Musiktheoretische Aufzeichnungen und Tonar im Gesangbuch des Jnos Cserei
gnes Papp

Vorliegender Aufsatz beschftigt sich mit einem wertvollen Dokument der elementaren Musiklehre des nachmittelalterlichen Ungarns. Die in den 30er Jahren des 17. Jahrhunderts niedergetragenen musiktheoretischen Aufzeichnungen wurden in der Handschrift des Dorfschullehrers Jnos Cserei (Czerey) in Siebenbrgen (Szeklerland, heute: Rumnien) berliefert. Als ein, zum praktischen Gebrauch geeigneter Lehrstoff ist der Text klar formuliert, in quaestiones aufgeteilt, und auf die Lehre der musica plana konzentriert. Als eine der Quellen gewisser Textabschnitte ist das 1511 in Nrnberg verlegte Tetrachordum musices des Johannes Cochlaeus zu nennen. In der etwas fragmentarisch darsteheden Kompilation Csereis wird zunchst das Wort Musik mit dem blichen etymologisierenden Verfahren errtert, die Lehre der claves, der scala musicae sowie der mutationes vorgestellt, Begriffe zum cantus (zu den Hexachorden) besprochen, und schlielich eine Charakteristik der Tonarten geboten. Die Handschrift weistsowohl inhaltlich, als auch formal smtliche Bestandteile auf, die in der Tradition der Schriften zur elementaren Musiklehre an den deutschen Schulen ebenso der spten protestantischen Drucken anzutreffen sind. Bei eingehender Untersuchung wurden die gegenseitig eng verwandte, zugleich aber stets variierte und in mannigfaltigen Kombinationen auftretende Grundtexte in Ostmitteleuropa erschlossen. Es ist ebenfalls verwunderlich, in weich intaktem Zustand der Text, wie auch das berlieferte Wissensgut das 17. Jahrhundert erreichte. Die Tatsache, da der im Laufe des 16-17. Jahrhunderts vollzogene Wandel in der Tonsystemtheorie sogar in der Grundschullehre des Choralgesangs Spuren hinterlassen hat, drfte nebst der Annahme allgemeiner Tendenzen ebenso die Gelufigkeit des Verfassers bezeugen.
In dem, den Traktat abschlieenden Tonar werden zwar mnemotechnische Texte und Merkverse sowohl ltere (Primi toni melodiam), als auch neue (z. B. Adam primus homo) der benachbarten Gebiete des pentatonischen Dialektes bernommen, doch diese mit einer fremdartigen Psalmodierpraxis kombiniert. In den Psalmdifferenzen ist zugleich das eigene, mittelalterliche ungarische Erbe, sowie die in der nachtridentinischen Zeit den offiziellen Status erreichte Praxis von Rom wahrnehmbar. Der Mischcharakter der Tonarbestnde des Cserei-Gesangbuches sind einerseits durch die Missionverbindungen zwischen Siebenbrgen und der Sacra Congregatio de Propaganda Fide, andererseits durch den Einflu des in der nahen Ortschaft Csksomly ttigen Franziskanerordens zu erklren.
»Albo juss daley« : a Doulce Memoire chanson Bakfark Blint tiratban 307. - 310. o
Dek Endre abstract
»Albo juss daley«
The Chanson Doulce Memoire in transcription of Valentin Bakfark
Endre Dek

The complete edition of Valentin Bakfark’s works contains some pieces of unknown original vocal models. This study shows that the lute piece entitled „Albo juss daley thrawacz nye moge” (I can no longer endure) in the handwritten source is an intabulation of a famous composition by Pierre Sandrin, one of the most popular masters of the Parisian chanson. His “Doulce memoire” was a real “hit” of the 16th century, well known all ower in Europe, in both vocal and instrumental arrangements. Bakfark’s lute version is a brilliant masterpiece, with rich ornamentation and with the maximum use of the renaissance lute’s possibilities.
Recenzi
Egy interjktet - benne egy neminterj : Beszlgetsek Bartkkal. Interjk, nyilatkozatok. 1911-1945 (sszegyjttte, a szvegeket gondozta, s a jegyzeteket rta Wilheim Andrs) 311. - 314. o
Lszl Ferenc
Kis knyvek - nagy mesterek : Georg Feder: Haydns Streichquartette; Marius Flothuis: Mozarts Streichquartette; Marius Flothuis: Mozarts Klavierkonzerte 315. - 319. o
Peth Csilla
Abstracts 321. - 323. o
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